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L'idée de progrès - Der Fortschrittsgedanke


Was ist das Internet? (Lernmodul)

Lernmodul zum Internet (très bien fait)

https://www.internet-abc.de/lm/so-funktioniert-das-internet-die-technik.html

Une vidéo qui explique ce que c'est l'internet, assez accessible :

https://www.internet-abc.de/lm/so-funktioniert-das-internet-die-technik/was-ist-das-internet-1.html

 


25/11/2018


Autoland Deutschland

 

Jahrzehntelang war das Auto Status- und Kultsymbol der Deutschen. Doch vor allem in Städten ändert sich das Verkehrsverhalten: Vom Fahrrad über den öffentlichen Nahverkehr bis zum Carsharing stellen sich viele ihren Verkehrsmix individuell zusammen.

Seit mehr als hundert Jahren gehören Autos zum Alltag. Sie prägten unser Mobilitätsverhalten und sind kaum noch wegzudenken aus dem modernen Leben. Gerade in Deutschland läutet die zunehmende Beliebtheit von Carsharing daher eine Kehrtwende ein: Das Automobil erlebt einen Imagewandel, weil neue Nutzungsgewohnheiten entstehen.

 

https://www.goethe.de/de/kul/mol/20692995.html

 

Voir aussi le sujet bac LV1 de 2014 : Autoland-sujet-bac-LV1-septembre-2014.pdf


07/02/2016


Armut: Zu wenig zum Leben (zeit.online)

Wer arbeitet, sollte davon vernünftig leben können. Doch wie viel Prozent leben trotz Arbeit in Armut? Unsere Infografik zeigt es für eine Reihe von Ländern.

Wirtschaft, Armut, Einkommen, Armut, OECD, Arbeit, Armutsgrenze, Haushalt, Bevölkerung, Island, Statistik, Australien, Chile, Dänemark, Finnland, Griechenland, Irland, Italien, Japan, Mexiko, Niederlande, Norwegen, Portugal, Slowenien, Spanien, Türkei, Work-Life-Balance

© Statista

In den 34 Ländern der OECD leben knapp neun Prozent der Bevölkerung in Armut, obwohl sie in einem Haushalt mit mindestens einem Erwerbstätigen leben. Sprich: Der Lohn reicht diesen Menschen nicht für ein Leben über der Armutsgrenze aus. Deutschland hat dabei unter den OECD-Staaten den niedrigsten Anteil solch trotz Arbeit armer Menschen: Hierzulande beträgt der Anteil nur drei Prozent.

Das zeigt die Infografik, die das Portal Statista für ZEIT ONLINE auf der Grundlage einer OECD-Statistik erstellt hat. Diese beruht auf dem sogenannten Median des Nettoeinkommens im jeweiligen Land. Wer weniger als die Hälfte dieses Medians zur Verfügung hat, gilt laut OECD als arm. Die Statistik gibt für das Jahr 2013 an, wie viel Prozent der Bevölkerung unter dieser relativen Armutsgrenze lagen, obwohl in ihrem Haushalt mindestens eine Person einer Arbeit nachging.

 
 

Besonders hoch sind die Anteile in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien, also in den Krisenländern in Europas Süden. Dort sind mehr als zehn Prozent trotz Arbeit arm. Außerhalb Europas weisen Mexiko (19 Prozent), Japan (12,9 Prozent) und Chile (14,3 Prozent) überdurchschnittlich hohe Werte auf; auch die Türkei ist das Problem der Erwerbsarmut groß (17,8 Prozent). Die geringsten Anteile haben neben Deutschland die skandinavischen Länder – dort vor allem Dänemark und Finnland – sowie Australien und das ehemals kriselnde Irland.

Grundsätzlich lässt sich in der OECD-Statistik feststellen, dass die Erwerbsarmut oft mit der Ungleichheit der Einkommensverteilung zusammenhängt: Je ungleicher Einkommen verteilt sind – gemessen im Gini-Koeffizienten – desto höher ist tendenziell der Anteil der Erwerbsarmen. Das zeigt sich etwa in Griechenland, Spanien und Portugal.

 

Besonders auffällig ist der Zusammenhang in Mexiko: Das Land hat unter allen OECD-Mitgliedern mit 19 Prozent den höchsten Anteil erwerbsarmer Personen – und zugleich den höchsten Gini-Koeffizienten (je höher der Wert, desto ungleicher sind die Einkommen verteilt). Niedrige Gini-Werte und zugleich eine verhältnismäßig niedrige Erwerbsarmut haben dagegen Dänemark, Island, Norwegen, die Niederlande und Slowenien.


11/06/2015


10 Millarden - wie werden wir alle satt? (Film)

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?

 

Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

 

Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher.

 

Aber wir können etwas verändern. Wenn wir es wollen!

 

 In den letzten 10 Jahren haben sich zahlreiche Kinodokumentarfilme mit den Themen „Ernährung“ und „Landwirtschaft“ auseinandergesetzt. So sorgten im Jahr 2005 die beiden Filme UNSER TÄGLICH BROT und WE FEED THE WORLD für kontroversen Gesprächsstoff. Und in den letzten Monaten waren mit DER BAUER UND SEIN PRINZ (12014) von Bertram Verhaag und VIEL GUTES ERWARTET UNS (2014) von Phie Ambo gleich zwei Produktionen über den ökologischen Landbau im Kino zu sehen. Zu den größten Erfolgen gehörte TASTE THE WASTE von Valentin Thurn. Seine Dokumentation über die verheerende globale Lebensmittelverschwendung traf 2011 einen Nerv und war mit über 130.000 Kinobesuchern ein spektakulärer Erfolg an der Kinokasse. In seinem neuen Film 10 MILLIARDEN – WIE WERDEN WIR ALLE SATT? beschäftigt sich der engagierte Kölner Filmemacher mit dem entwicklungspolitischen, für die Zukunft der Menschheit entscheidenden Thema „Welternährung“.

  

Die Bedeutung des Films für die Bildungsarbeit

 

Die Zunahme der Weltbevölkerung und die Frage nach ihrer Ernährung ist ein Thema, das in zahlreichen Lehr- und Bildungsplänen Pflichtthema ist. Wegen seiner inhaltlichen Relevanz und der didaktischen Struktur eignet sich der Film daher in besonderer Weise für den Einsatz in der Schule (hier vor allem unter der Perspektive des „Globalen Lernens“) und in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung. 10 MILLIARDEN – WIE WERDEN WIR ALLE SATT? ist ein Film, der uns eines der drängendsten Zukunftsprobleme bewusst macht.

Zur Homepage des Films mit Filmheft

 


03/05/2015


Expo 2015 von Krawallen überschattet (DW)

In Mailand ist die Weltausstellung offiziell eröffnet worden. Wie befürchtet kam es schon kurz darauf zu gewalttätigen Demonstrationen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.

 Demonstranten und Polizisten liefern sich gewaltsame Auseinandersetzungen (Foto: dpa)

Wenige Stunden nach Eröffnung der Weltausstellung Expo sind in Mailand Expo-Gegner und die Polizei gewaltsam aufeinandergetroffen. Bei einer Demonstration in der Innenstadt warfen Teilnehmer mit Gegenständen und Feuerwerkskörpern, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichet. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.

Die Expo war am Mittag von Italiens Regierungschef Matteo Renzi offiziell eröffnet worden. Bereits am Vormittag und am Donnerstag hatte es Proteste gegeben. Viele der Expo-Gegner kritisieren die hohen Kosten der Ausstellung sowie die Beteiligung großer Lebensmittelkonzerne. Am Morgen strömten die ersten Besucher auf das Gelände, um die rund 80 Pavillons zu erkunden. Deutschland präsentiert sich mit einem der größten Pavillons, für den die Bundesregierung fast 50 Millionen Euro ausgegeben hat.

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Thema: Zukunft der Ernährung

Die Expo 2015 steht unter dem Motto "Feeding the planet, Energy for life" (Die Erde ernähren, Energie fürs Leben) und befasst sich mit der Frage, wie in Zukunft alle Menschen genug zu essen und zu trinken haben. Der Gastgeber Italien rechnet mit 20 Millionen Besuchern in den kommenden sechs Monaten, 10 Millionen Tickets sind bereits verkauft. Bis zuletzt wurde an den Expo-Pavillons und auf dem Gelände gearbeitet.

"Wir sind bereit für die Expo, endlich", erklärte Italiens Regierungschef Matteo Renzi kurz vor dem Start. "Es hätte besser gemacht werden können, es hätte woanders gemacht werden können, es hätte früher gemacht werden können: In diesen Stunden höre ich viel Kritik, wie es richtig und gebührend ist. Aber es wird sehr schön sein", so Renzi weiter.

 

Proteste gegen Expo in Mailand

Die Expo wurde neben der Verzögerung der Bauarbeiten im Vorfeld auch von anderen Problemen überschattet. Im vergangenen Jahr wurden mehrere Expo-Manager wegen Bestechungsvorwürfen festgenommen. Zudem wuchs die Sorge, dass die Eröffnung von Protesten gegen eine Verschwendung öffentlicher Gelder begleitet werden könnte. Die Schau kostet rund 2,5 Milliarden Euro. Diese Woche hatte die Polizei in Mailand gegen mehrere mutmaßliche Anarchisten ermittelt, darunter auch einige Deutsche. Schon am Donnerstag protestierten Hunderte Expo-Gegner. Für die Eröffnung sind nach Medienberichten rund 2600 zusätzliche Polizisten im Einsatz.

Italien erhofft sich von der Ausstellung einen Anstoß für die kriselnde Wirtschaft und einen Imagewechsel. 1,3 Milliarden sollen den Staat allein die Arbeiten auf dem Gelände gekostet haben – nicht eingerechnet die Erneuerungen an Metro, Autobahnen und Straßen. Zuletzt fand vor fünf Jahren in Shanghai eine Weltausstellung statt.

chr/jj/uh (dpa, afp)

Audio und Video zum Thema

 

Proteste gegen Expo in Mailand  

 

Mailand - Der deutsche Expo-Pavillon (29.04.2015)  


02/05/2015