Aide en allemand

Aide en allemand

vocabulaire


Les faux-amis...

Un site qui liste les faux-amis.

L'allemand pour les nuls - les faux-amis

faux-amis.jpg


11/03/2017


Un autre dictionnaire...

Je viens de découvrir un dictionnaire génial :

//www.linguee.fr/francais-allemand/search?source=auto&query=Heimat&cw=351


09/01/2017


9 fiches de vocabulaire de base à apprendre pendant les vacances (ou avant le bac...)

Fiche-de-vocabulaire-1.pdf

Fiche-de-vocabulaire-2.pdf

Fiche-de-vocabulaire-3.pdf

Fiche-de-vocabulaire-4.pdf

Fiche-de-vocabulaire-5.pdf

Fiche-de-vocabulaire-6.pdf

Fiche-de-vocabulaire-7.pdf

Fiche-de-vocabulaire-8.pdf

Fiche-de-vocabulaire-9.pdf


19/05/2016


Genial : Das Aufsatzrad

Wortschatzerweiterung für unsere Schüler: auf festem Papier ausdrucken...

//uploads.magazin.sofatutor.com.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/sites/4/2015/10/Aufsatz-schreiben-mit-dem-Aufsatz-Rad.jpg

Aufsatz-schreiben-mit-dem-Aufsatz-Rad.jpg


28/12/2015


Stimmt genau!!

Wären Sie wohl so freundlich …?

          

            Abtönungspartikeln sind eine Möglichkeit, Höflichkeit sprachlich auszudrücken. Foto: Claude Dagenais © iStockphotoWas macht Sprache höflich? Und mit welchen Ausdrücken weckt man im Deutschen die meisten Sympathien? Und wie lassen sich höfliche Ausdrücke von einer Sprache in die andere übersetzen?

Wer sich auf einer Party einer unbekannten Person annähern möchte, wird sie vielleicht mit „Wie heißt du denn?“ ansprechen. Und möglicherweise wird er gleich darauf fragen, woher der andere eigentlich kommt und warum überhaupt er ihn hier noch nie zuvor gesehen hat. „Denn“, „eigentlich“ und „überhaupt“ sind nur einige Beispiele für die zahlreichen kleinen Wörtchen im Deutschen, die wir als Muttersprachler selten bewusst wahrnehmen und doch ständig verwenden. „Die Sätze sind ohne Weiteres auch ohne diese Wörter verständlich. Aber durch die Partikeln bekommen Sie eine gewisse Färbung, eine Schattierung – sie werden in ihrer Bedeutung abgetönt“, erklärt der inzwischen emeritierte Linguistik-Professor Harald Weydt, warum er diesen Wörtchen als Doktorand den Namen „Abtönungspartikel“ gegeben hat.

Höflich oder unhöflich?

Abtönungspartikeln fanden in der Wissenschaft lange wenig Beachtung. Foto: Lise Gagne © iStockphotoWeydts Beobachtung: Ein „ja“, „denn“ oder „doch“ bestimmt ganz wesentlich, ob wir einen Satz als freundlich oder unfreundlich, höflich oder unhöflich wahrnehmen, denn es unterstreicht in einer Äußerung die Absicht des Sprechers. Ohne das „denn“ wird „Wie heißt du?“ in seiner Direktheit als unfreundlicher wahrgenommen und etwa mit einer Verhörsituation bei der Polizei in Verbindung gebracht. Andersherum kann das Wörtchen „denn“ aber auch Unfreundlichkeit und einen Vorwurf bestärken, etwa im Satz „Was hast DU denn wieder gemacht?“ In Experimenten zeigte sich, dass schon sechs- bis achtjährige Kinder diesen Unterschied erkennen können und dass Dialoge ohne Partikeln als „unauthentisch“, „undeutsch“ oder „hölzern“ empfunden werden.

Die Behauptung vieler Deutschlehrer, „eigentlich könne eigentlich immer gestrichen werden“ und auch die anderen Abtönungpartikeln seien überflüssig und unschön, gilt laut Weydt tatsächlich für Mathematikbücher oder juristische Texten, in denen es um Fakten und objektive Darstellungen geht. Wo allerdings lebendige Dialoge vorkommen, wo Absichten vertreten und andere überzeugt werden sollen, da gehören Abtönungspartikeln einfach zur deutschen Sprache.

Typisch deutsch

Abtönungspartikeln: ein typisch deutsches Phänomen. Foto: Aldra © iStockphotoAbtönungspartikeln kommen auch in anderen Sprachen vor – etwa in den skandinavischen Sprachen, im Niederländischen, im Alt-Griechischen, in Guaraní und in der Sprache der White-Mountain-Apachen. Weil sie in diesen Sprachen aber weniger verbreitet sind und in vielen anderen Sprachen überhaupt nicht existieren, bezeichnet Weydt die Abtönungspartikeln als ein typisch deutsches Phänomen.

Höflicher als andere Sprachen ist das Deutsche deshalb aber nicht, denn Abtönungspartikeln stellen nur eine Möglichkeit dar, um Höflichkeit sprachlich auszudrücken. So klingt beispielsweise „Könntest du mir bitte das Salz geben?“ auch ohne Abtönungspartikel höflicher als „Gib mir das Salz!“, weil das „Zauberwort“ „bitte“, der Konjunktiv und die Frageform verwendet werden. Mit „Could you please“ oder „S’il vous plaît“ verwenden auch das Englische oder Französische solche Strategien, um Höflichkeit auszudrücken, während beispielsweise das Japanische eigene Verbformen zum Ausdrücken von Höflichkeit bereithält.

Wer Sätze wie „Das habe ich doch gleich gesagt!“ oder „Was ist denn das?“ in eine andere Sprache übersetzen will, sucht also meist vergebens nach einer wörtlichen Entsprechung. „Wir sollten nicht danach fragen, mit welchen Mitteln wir deutsche Abtönungspartikeln ins Französische oder Spanische übersetzen können“, meint Weydt. „Wir übersetzen keine Partikeln, wie wir auch keine Genitive übersetzen. Wir übersetzen Texte!“ Deshalb können Übersetzer in seiner Einschätzung keinen Nutzen aus der linguistischen Partikelforschung ziehen – anders als etwa Menschen, die Deutsch als Fremdsprache lernen wollen und die Lehrer, die sie dabei unterstützten.

Abtönungspartikeln als Integrationsfaktor?

Die Abtönungspartikeln sind gar nicht so schwer zu erlernen. Foto: Nullplus © iStockphotoWährend Wörter wie „grün“, „laufen“, oder „Pferd“ eine direkte Entsprechung in der außersprachlichen Wirklichkeit haben, entfalten Abtönungspartikeln ihre Bedeutung erst im Satz. Als Sprachwissenschaftler sieht Weydt in ihrer Erforschung auch heute noch eine faszinierende Herausforderung. Obwohl sie dadurch für Nicht-Muttersprachler auch schwerer zu erlernen sind, ermutigt er Lehrer für Deutsch als Fremdsprache, sie zum Thema des Unterrichts zu machen: Im Anfängerunterricht sollten Texte eingesetzt werden, in denen Abtönungspartikeln vorkommen. Später sollten diese dann mit einem guten Lehrwerk behandelt werden. Wenn man sich systematisch mit ihrem Gebrauch auseinandersetze, seien die Abtönungspartikeln gar nicht so schwer zu erlernen. Und der Gewinn sei nicht zu unterschätzen: Wer Partikeln benutzt, spricht nicht mehr komisch, „undeutsch“ und gestelzt. Muttersprachler erkennen das an – auch wenn sie die Bedeutung von Abtönungspartikeln selbst nicht erklären können.

                         

Janna Degener arbeitet als freie Journalistin in Köln.

Copyright: Goethe-Institut e. V., Online-Redaktion Juli 2010

Haben Sie noch Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns! online-redaktion@goethe.de

Links zum Thema

20/02/2014