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Espaces et échanges - Räume und Austausch


Europakarten mal anders

Metal-Bands, Marken, Alter der Länder...


20/02/2017
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Eine andere Welt

Könnten wir uns die Welt räumlich und geografisch nicht auch ganz anders vorstellen? Künstler entwerfen ihre Landkarten auf unterschiedlichste Art und Weise: Orte, die durch Geräusche entstehen, grenzenlose Staaten oder fiktive Kartografien.

https://www.goethe.de/de/m/kul/bku/20910708.html

 

Dans le cadre de la notion "Räume und Austausch", je pourrais m'imaginer une tâche finale qui mettrait en oeuvre le lycée de l'élève, sa vision de l'Allemagne, de l'Europe etc. ou juste un monde utopique ou des cartes anamophes... Quel potentiel dans cet article !

 


12/02/2017
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Geteiltes Deutschland : auch heute noch !

Interaktive Deutschlandkarte : BIP 2014

 

Klaus-Heiner Röhl, Ökonom am Institut der deutschen Wirtschaft, über Pendler-Hochburgen, Abwanderungsregionen und eine Zukunft ohne Arbeitslosigkeit.

 

brand eins: Herr Röhl, was sehen Sie als Experte auf der Karte, was ein Laie eher nicht sieht?

Klaus-Heiner Röhl: Zunächst liegt die Vermutung nahe, dass es in den roten Kreisen, in denen das Bruttoinlandsprodukt besonders niedrig ist, viele Arbeitslose gibt. Dies ist jedoch nicht überall der Fall.

Warum?

Die Landkreise, die an Wirtschaftszentren angrenzen, sind zwar ökonomisch schwach, den Menschen dort geht es allerdings nicht schlecht, weil sie in die benachbarten Städte pendeln.

Wohin zum Beispiel?

Aus Gifhorn und Wolfenbüttel pendeln die Einwohner zum großen Teil in die Autostadt Wolfsburg. Die Einwohner des Kreises Trier-Saarburg arbeiten vornehmlich in Trier oder in Luxemburg, die aus Osterholz fahren nach Bremen. Aus dem Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge pendeln viele Einwohner nach Dresden. Und auch Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern ist eine Pendler-Hochburg. Die Menschen fahren zur Arbeit nach Schwerin oder nach Hamburg.

Das gilt aber bestimmt nicht für alle roten Kreise, vor allem im Osten Deutschlands.

Es gibt wirtschaftsschwache Regionen wie die östlichen Landkreise von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in denen es gemessen an der Einwohnerzahl nur wenige oder kleine Betriebe gibt. Das führt dazu, dass das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf sehr niedrig ist, obwohl es kaum Auspendler gibt. Zudem ist dort die Arbeitslosigkeit hoch. Generell ist das Bruttoinlandsprodukt im Osten immer noch etwa 30 Prozent niedriger als im Westen. Dresden, Leipzig, Chemnitz, Jena, Erfurt, Rostock, Potsdam und Berlin kommen zwar auf vergleichsweise gute Werte, erreichen aber bei weitem nicht die der meisten westdeutschen Städte.

Woran liegt das?

Die hohe Arbeitslosigkeit war lange Zeit ein Problem. Sie ist immer noch höher als im Westen, fällt aber jedes Jahr – aber auch, weil aufgrund des demografischen Wandels immer weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Eine Angleichung an den Westen ist unter diesen Bedingungen nahezu unmöglich. Ich bin mir dennoch sicher, dass es ab dem Jahr 2020 auch im Osten kaum noch Arbeitslose und vielerorts Vollbeschäftigung geben wird, wenn es zu keiner größeren Wirtschaftskrise kommt.

Überraschenderweise liegen die ärmsten Kreise nicht im Osten Deutschlands, sondern in Rheinland-Pfalz.

Die Südwestpfalz ist eine besonders strukturschwache Region, der schon lange arbeitswillige Menschen den Rücken kehren. Außerdem hat Rheinland-Pfalz noch sehr kleine Kreise. In anderen Bundesländern wären Städte wie Pirmasens und Landau in der Pfalz längst mit den angrenzenden Kreisen verschmolzen. Würde man beispielsweise Pirmasens mit der Südwestpfalz zusammenführen, hätten sie zusammen ein Bruttoinlandsprodukt von mehr als 20.000 Euro pro Einwohner – nicht hoch, aber auch nicht mehr so auffallend niedrig wie jetzt.

Gibt es solche Verzerrungen auch anderswo?

Schauen Sie sich den Süden Deutschlands einmal genauer an. In Baden-Württemberg sehen Sie vornehmlich große grüne Flächen. In Bayern sehen Sie eher viele grüne Punkte, umschlossen von großen roten Flächen. Dort sind Städte wie Amberg, Bayreuth oder Coburg ebenfalls noch kreisfrei. Daher könnte man meinen, in Baden-Württemberg sei das Bruttoinlandsprodukt höher als in Bayern – ist es aber nicht. Nach einer Kreisreform sähe es in Bayern auch so aus wie im benachbarten Baden-Württemberg.

Sehr ähnliche Werte weisen auch Duisburg und Dresden auf. Ist die Lage der Menschen zu vergleichen?

Nein, weil der Osten in der Gesamtentwicklung immer noch hinter dem Westen liegt. Relativ gesehen ist Dresden also besser dran als Duisburg, auch wenn beide Städte formal das gleiche Bruttoinlandsprodukt haben. Doch in Dresden geht die Arbeitslosenquote zurück, die Wirtschaft wächst und die Zuversicht der Einwohner steigt. In Duisburg das genaue Gegenteil: hohe Arbeitslosenquote und eher Stagnation.

 

Karte und Interview von Ingo Eggert

 


12/02/2017
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Kurzfilm "Hotel California" zum Thema Flucht

Jugendliche, die nach Deutschland geflüchtet sind, wohnen in einem Landhotel. Die Bedingungen sind schlecht, die Stimmung mies. Die Clique aus dem Dorf will nichts von ihnen wissen. Mit Elyas kommt neuer Wind in die Unterkunft: Er nimmt nicht alles hin, sucht nach Lösungen. Gleichzeitig bröckelt auch die Mauer gegenüber den Einheimischen. Da droht eine Abschiebung und alle müssen Stellung beziehen. 

Der Kurzspielfilm "Hotel California" erzählt vom Leben junger Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Vor der Kamera stehen 24 Jugendliche, die in Deutschland leben – die Hälfte von ihnen ist in den letzten Jahren aus Afghanistan, Somalia, Indien, der Elfenbeinküste oder dem Iran nach Deutschland gekommen. Hinter der Kamera setzen professionelle Filmemacher die Geschichte in Szene. Das Drehbuch wurde gemeinsam im Rahmen von Workshops des ABC Bildungs- und Tagungszentrums in Drochtersen-Hüll erarbeitet, dessen Arbeitsschwerpunkt die politische Bildung mit neuen Medien ist. 

Der Film wird hier in drei Fassungen veröffentlicht: Deutsch mit Untertiteln für Hörgeschädigte, Deutsch mit englischen Untertiteln sowie Deutsch mit arabischen Untertiteln. Daneben gibt es ein Making-of zur Entstehungsgeschichte des Projekts. 

Die Untertitel zu "Hotel California" stehen hier zum Download bereit:
Deutsch für Hörgeschädigte
Englisch
Arabisch 

In Kürze werden auf dieser Seite auch freie Unterrichtsmaterialien zum Film angeboten.

 

 

http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/willkommen-auf-deutsch/228952/hotel-california

 


06/07/2016
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Neue Bilderbücher von deutschen Verlagen bringen Kindern die Themen Flucht, Krieg und Fremdenfeindlichkeit nahe.

Flucht und Fremdsein im Bilderbuch Behutsam erzählen, ohne zu beschönigen

https://www.goethe.de/de/kul/lit/20713493.html

 

Das Fremdsein gemeinsam überwinden: „Am Tag als Saída zu uns kam“;
Das Fremdsein gemeinsam überwinden: „Am Tag als Saída zu uns kam“; | © Peter Hammer Verlag

Neue Bilderbücher von deutschen Verlagen bringen Kindern die Themen Flucht, Krieg und Fremdenfeindlichkeit nahe.

Zu Hause sind sie ihres Lebens nicht mehr sicher, das steht fest. So unterschiedlich sie ihrer Herkunft und ihrem individuellen Schicksal nach auch sind: sie finden sich zusammen und machen sich auf den Weg. Die Ausgangssituation eines der bekanntesten deutschen Märchen, Die Bremer Stadtmusikanten aus der Sammlung der Brüder Grimm, erinnert an das Schicksal, das derzeit hunderttausende Flüchtlinge eint. Auch die Parole, die der Esel in der Grimmschen Fassung ausgibt und die in vielen Nacherzählungen des Märchens für Kinder fehlt, mag für sie gelten: „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall.“
Flucht, Vertreibung und unabsehbare Reisen sind wichtige Themen in Grimms Märchen. Doch so klar manche ihrer Motive in den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Tage anklingen – für die behutsame Beschäftigung mit solch großen Themen im Kindergarten- und Vorschulalter eignen sich Bücher aus aktuellen Verlagsproduktionen besser. Verlage in Deutschland haben eine ganze Reihe von Bilderbüchern veröffentlicht, in denen es um Flucht und Fremdsein geht. Sie geben Gelegenheit zum Gespräch mit den Kindern und schaffen Verständnis – im besten Fall für beide Seiten, die Flüchtlinge und die Menschen, bei denen diese schließlich ankommen.

Poetisches Spiel mit fremden Wörtern

Im Bilderbuch Am Tag, als Saída zu uns kam von Susana Gómez Redondo, illustriert von Sonja Wimmer und im Februar 2016 im Peter Hammer Verlag erschienen, erzählt ein quirliges Mädchen von der Ankunft einer schweigsamen, traurigen Gleichaltrigen aus Marokko. „Am Tag, als Saída zu uns kam, wusste ich sofort, dass ich sie immer gernhaben würde“, heißt es auf einer der ersten Seiten. Schließlich hört sie, dass ihre neue Freundin womöglich gar nicht sprachlos ist: „Vielleicht wollte sie ihre Sprache bloß nicht sprechen, weil sie anders war als unsere.“ Die beiden Mädchen zeigen auf Dinge und benennen sie, lernen voneinander, die neue Freundin freut sich an den arabischen Buchstaben, dem Schriftverlauf und dem Klang dieser Sprache. Die wechselseitige Erkundung wird zu einem poetischen Spiel in verträumten Bildern voller Wörter und Schriftzeichen, das auch die beiden einander immer näher bringt: So einfach kann es sein und so schön, das Fremdsein zu überwinden, wenn man gleich weiß, dass man einander gernhaben wird.

Fremdenfeindlichkeit in schwarzen Bildern

„Die Insel“; „Die Insel“; | © Armin Greder/FISCHER Sauerländer Wohin es führt, wenn einer gleich weiß, dass er den, der kommt, am besten sofort wieder zurückschicken möchte, das erzählt Armin Greder in seinem erstmals 2002 veröffentlichten Bilderbuch Die Insel, das der Sauerländer Verlag neu aufgelegt hat. Der Mann, der mit seinem Floß an den Strand geworfen wird, „war nicht wie sie“, das sehen die Inselbewohner sofort: Er ist nackt. Der Fischer weiß, dass der Mann auf dem Meer umkommen würde. „Also nahmen sie den Mann auf“, heißt es. Dazu sehen wir feiste, grimmige Männer mit Besen, Harken und Forken den Schiffbrüchigen vor sich hertreiben. So also sieht Aufnehmen aus in einer Welt, in der die Menschen nichts als einen Ziegenstall und Schweinefraß für den Fremden übrig haben – und sich trotzdem ängstigen, gegenseitig aufhetzen, bis sie es alle für das Beste halten, den Mann auf seinem Floß wieder auf das Meer hinauszuschicken. Eine dunkle Geschichte in schwarzen Bildern, eine klare Botschaft, die Vorschulkindern eindrucksvoll erklärt, was Fremdenfeindlichkeit ist und wie wenig sie mit dem Fremden selbst zu tun haben muss.

Von schwierigen neuen Anfängen

„Bestimmt wird alles gut“; „Bestimmt wird alles gut“; | © Klett Verlag Bestimmt wird alles gut von Kirsten Boie, erschienen im Januar 2016 bei Klett Kinderbuch, führt die Hoffnung schon im Titel, und diese Hoffnung trägt die beiden neun und zehn Jahre alten Geschwister Hassan und Rahaf aus Homs durch die ganze Geschichte. Dass ihr Leben am Schluss in wichtigen Schritten tatsächlich besser, aber noch keinesfalls gut geworden ist, zeigt die Umsicht und Behutsamkeit, mit der die Kinderbuchautorin erzählt, ohne zu beschönigen: Sie mutet ihren Helden und Lesern keine sterbenden Bombenopfer in der verwüsteten Stadt oder Schiffbrüchige auf der gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer zu. Und doch macht sie klar, was Flüchtlinge hinter sich haben – und vor sich haben, wenn sie in Europa ankommen. Nach drei Monaten im Notaufnahmelager werden die Kinder von ihren neu gefundenen Freunden getrennt. In der Klasse gehen einige Mädchen neugierig auf Rahaf zu, verlieren aber schnell wegen der Sprachbarriere das Interesse an dem syrischen Mädchen. Die Hoffnung des Vaters, in Deutschland wieder als Arzt arbeiten zu können, erfüllt sich bis zum Ende des Buches nicht. Die Familie teilt sich immer noch zu sechst ein Dreibettzimmer in einer Containeranlage. Aber als der Vater auf der Straße einen Unfall sieht, kann er helfen, bevor der Notarzt kommt und so zeigen, was er kann.
Die untere Hälfte jeder Buchseite nimmt die arabische Übersetzung der Geschichte ein, und am Ende finden sich erste Wörter und Sätze in beiden Sprachen – von „Wie heißt du?“ über „Hast du Lust?“ bis „Willst du mein Freund sein?“. Aber auch „Lass mich in Ruhe!“ und „Ich habe keine Lust!“. So geht es in Bestimmt wird alles gut nicht nur um einen Neuanfang im fremden Land, das Buch vermag es auch, einen solchen Neuanfang zu erleichtern.

 

 


29/03/2016
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